Hilfe für verfolgte Christen im Irak

Irak-Hilfe muss neu koordiniert werden

Wegen den politischen und militärischen Umwälzungen im Gebiet Erbil / Mossul / Kurdistan mussten wir unsere Hilfspläne für den Wiederaufbau der Rückkehrflüchtlinge gegenüber den Angaben in der Aseba-Info (siehe pdf) anpassen aber nicht  aufgeben!

Picketts schrieben uns kurz vor der geplanten Abreise: „Hello brother Daniel, it’s becoming impossible to travel here. We will wait to see what happens. We are staying now with the family.“
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Bericht Aseba-Info PDF



Flüchtlingscamp Irak. Ein Augenschein vor Ort

Das Gebiet nahe Mossul ist von Verwüstung, Zerstörung und der brutalen Gewalt von IS gezeichnet. In Erbil, 80 Kilometer von der nach wie vor umkämpften Stadt Mossul entfernt, läuft das Leben in fast gewohnten Bahnen. Die Flüchtlingscamps ausserhalb der Stadt sind überfüllt, aber keineswegs desolat. Einige Flüchtlinge bekommen in der Stadt Arbeit und Lohn. Andere ziehen es vor, nach Deutschland oder in die Schweiz zu reisen. Darunter sind auch solche, die nie Flüchtlinge waren, sich in Europa aber als solche ausgeben. Sie erhoffen sich in Europa ein besseres Leben.
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Seine Eindrücke hier als PDF  



SRF Filmreportage

Link: -> „Befreite Zivilisten in Mossul“



Aseba hilft Flüchtlingen im Irak


Seit über zwei Jahren engagiert sich Aseba im Irak, an der Wurzel des Flüchtlingsproblems. Grady und Becky Pickett mit ihren sechs Kindern, unsere Verbindungsleute, leben dort vor Ort in Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistans.

Picketts arbeiten in verschiedenen Flüchtlingslagern und Dörfer in und um Erbil. Sie helfen den Flüchtlingen, indem sie Kleider, Schuhe, Lebensmittel, Medikamente und Alltagsgegenstände verteilen. Zudem können Camps mit Diesel für Stromgeneratoren und Chlor zur Trinkwasseraufbereitung beliefert werden. Dank Unterstützung der Aseba kann der Kindergarten im Bashirma-Camp den 235 Kindern sechs Tage pro Woche eine warme Mahlzeit servieren. In den Wintermonaten verteilen Grady und seine Helfer regelmässig Petroleum zum Heizen an Flüchtlingsfamilien und Schulen in den Bergdörfern. Grady leitet eine kleine christliche Gemeinde, die wöchentlich einen englischsprachigen Gottesdienst anbietet. Seit die IS aus den zwischen Erbil und Mossul liegenden christlichen Dörfern vertrieben wurde, helfen Grady und seine Leute tatkräftig beim Aufräumen und Wiederaufbau der Häuser und Kirchen.

ASEBA unterstützt die Arbeit der Familie Pickett und hilft damit Menschen, die nicht die nötigen Mittel haben als Flüchtlinge nach Europa zu reisen. Menschen, denen man vor Ort versucht wieder Perspektive und Würde zu geben. Auch wenn es sehr mühsam ist und die Möglichkeit auf ein Zurück in die Heimat nie garantiert werden kann.

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Geplante Reise ins Flüchtlingscamp (Januar 2017)

Die Zusammenarbeit mit Familie Pickett soll intensiviert und die Flüchtlingshilfe effizienter koordiniert werden. Dazu wird Stephan Zingg im Januar in den Irak reisen. Die Flüchtlingslager in Erbil, ganz in der Nähe der umkämpften Stadt Mossul, sind Ziel der Reise.

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aseba: Ist es ein komisches Gefühl, sich auf eine Reise in den Irak vorzubereiten?

sz: Nein. Eher interessant. Diese Reise ist nicht im Reisebüro buchbar. Es ist und wird eine Herausforderung.

Immerhin ist der IS dort am Wüten und Mossul ist heiss umkämpftes Kriegsbiet.

IS und andere Terror-Organisationen wüten auch in Europa… Gerade dort, im Kriegsgebiet, ist Hilfe nötig!

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